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Thüringenpokal - 2. Hauptrunde: Hainaer SV - SV Grün-Weiß Siemerode 3:2 (1:0)

Haina: Rekittke – Mi. Hummel, Fritsch (76. A. Winter), Schmidt, Hoffmann, Gundelwein, D. Mai, Engelmann, A. Mai, L. Höfer (89. Gössinger), Franke
Simerode: Tauber – Song, Klöppner, Schneemann, Fukuji, Wellmann, Menge, Schreiber (55. Thuene), Skorov (35. Hüther), Kellner, Aschenbach
Schmidt (Meiningen) – 115 – 1:0 D. Mai (39.), 2:0 Aschenbach (72., ET), 2:1 Schneemann (85., HE), 3:1 D. Mai (90.+2), 3:2 Schneemann (90.+3)

Im Pokalwettbewerb herrschen eigene Gesetze: Im Ligaalltag immer noch ohne Punktgewinn konnte sich der Hainaer SV in der zweiten Runde des Landespokals mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen den SV Siemerode knapp aber verdient mit 3:2-Toren durchsetzen. In einem munteren Spiel hatten zwar die Gäste den höheren Spielanteil, aber die Grabfelder verstanden es besser, ihre Angriffe zielgerichteter und entschlossener zu Ende zu spielen.
Die Gastgeber fanden den besseren Start in die Partie. Vom Anstoß weg hoch konzentriert erspielte sich das Team um Mannschaftskapitän Daniel Mai gleich in der zweiten Minute einen Eckball. Die Eingabe von Franke wechselte im gegnerischen Strafraum kurz hintereinander mehrfach die Seiten, ehe Lukas Höfer den Ball in die Maschen schoss. Der SR-Assistent erkannte aber eine Abseitsposition. Der Gast aus dem Eichsfeld, die morgens gegen 10 Uhr die Reise in den Süden des Freistaates antraten, suchten nun ihrerseits Offensivaktionen. Beide Teams versuchten früh den Gegner beim Spielaufbau zu stören, sodass sich zu Beginn ein schnelles Spiel auf beiden Seiten entwickelte. Immer wieder wurden nadelstichartig sehr gute Akzente gesetzt. In der elften Minute hebelte Franke mit einem gut getimten Pass auf D. Mai die Siemeroder Vierkette aus. Der HSV-Offensivspieler zog alleinstehend vorm Torwart aus zentraler Position ab, fand aber im Grün-Weißen Schlussmann Tauber seinen Meister. Nach einer Viertelstunde nahmen beide Teams etwas Wind aus den Segeln, Torchancen auf beiden Seiten konnten aber dennoch verzeichnet werden. So zog Keller aus 20 Metern einfach mal ab. Das Leder verfehlte das HSV-Tor nur knapp. Auf der anderen Seite konnte sich Fritsch gut über seine linke Seite durchsetzen. Der Abschluss von Franke verfehlte ebenfalls knapp das Gehäuse. Nach einem Foul von Wellmann an D. Mai in aussichtsreicher Position verfehlte Franke mit einem gefühlvollen Freistoß den Torwinkel um die berühmten Zentimeter. Die beste Chance zur Gästeführung hatte Skorov, der vollkommen freistehend eine Eingabe von Schneemann knapp verpasste. Beim Abschlussversuch verletzte sich der Offensivspieler am Fuß und wurde daraufhin von Hüther ersetzt. Kurz darauf erkämpfte sich Fritsch in der eigenen Hälfte den Ball und passte auf D. Mai. Im Doppelpass mit Franke wurden nicht nur schnell Meter gut gemacht, es konnten zudem auch gleich vier gegnerische Verteidiger ausgespielt werden. Mai vollendete aus halblinker Position diesen Angriff eiskalt zur vielumjubelten 1:0-Führung (37.). Selbstbewusste Hainaer auf der einen Seite und leicht mit sich hadernde Siemeroder Spieler wechselten dann zur zweiten Halbzeit die Seiten, denn beide Mannschaften zeigten eine gute Leistung im ersten Durchgang, bei dem auch der Gast hätte führen können.
Zweite Halbzeit, es ging munter weiter. 46. Minute: Frankes Flanke konnte D. Mai alleinstehend vor Tauber nicht entscheidend in Richtung Tor verwerten. 48. Minute: Fukuji packte einen 30-Meter-Vollspannschuss aus, der noch abgefälscht und mit guten Reflex von Rekittke abgewehrt wurde. 49. Minute: nach einem verunglückten Abwehrversuch von Schreiber setzte sich Daniel Mai gut durch und passte auf seinen Stürmerkollegen Andy Mai, der das Spielgerät nicht entscheidend gegen den bereits geschlagenen Tauber kontrollieren konnte. Auch in der Folge zeigten vor allem die Hausherren gute Spielkombinationen. Bei den Eingaben der Fritsch, Franke, Mai und Schmidt versagte die letzte Präzision beim Zuspiel aber einen weiteren Torerfolg des HSV. Nach gut einer Stunde Spielzeit mussten nach einem Siemeroder Freistoß alle Defensivkräfte aushelfen und konnten mit bereits fünf am Boden liegenden Spielern zur Ecke klären. Auf der anderen Seite war es erneut der Hainaer Mannschaftskapitän, der auch mit etwas Glück, entschiedener einen Angriff zu Ende spielte. Nach guter Einzelaktion wollte er den miteilenden Franke bedienen. Aschenbach kam dem zuvor und vollstreckte selbst in die eigenen Maschen. Mit der 2:0-Führung ging es in die letzten zehn Minuten, die alles boten, was man sich von einem gutklassigen Pokalfight erhoffte. Siemerode steckte nicht auf und warf alles nach vorne. Nach einer Ecke klärte zunächst Rekittke, den Nachschuss wehrte Gundelwein mit dem Bauch ab, beim zweiten Nachschuss war erneut der HSV-Keeper zur Stelle, ehe der dritte Torversuch neben dem Kasten landete. Im Gegenzug konnte sich Rekittkes Gegenüber mit sehr guter Parade gegen Franke auszeichnen, der den Abschluss noch von der Torlinie kratzte. 85. Minute: Erneut Eckball für die Grün-Weißen. Beim Abwehrversuch springt Hoffmann das Leder an den ausgestreckten Arm, den fälligen Elfmeter verwandelt Schneemann dann sicher zum 1:2-Anschluss. Siemerode drehte daraufhin auf. Vier Minuten Nachspielzeit zeigte der sicher leitenden Referee an. Einen Befreiungsschlag aus der Hainaer Gefahrenzone saugte Winter gekonnt im Mittelfeld herunter und bediente daraufhin sofort Franke, der Winter im Doppelpass auf Reisen gen Eckfahne schickte. Im 60 Meter-Sprint mit seinem Gegenüber konnte er sich mit seiner Erfahrung und legalem Körpereinsatz durchsetzen und passte von der rechten Eckfahne in die Mitte zu Engelmann. Über Andy Mai gelangte der Ball zu Daniel Mai, der zum 3:1 einlochte. Die Gäste aus dem Eichsfeld warfen nun alles nach vorne. Durch schnelles Verschieben konnten aber die Räume dicht gemacht werden. Bei einem Klärungsversuch in der 93. Minute konnte sich der HSV aber nur mit einem Foulspiel behelfen. Der fällige Freistoß wurde aber noch von der Mauer abgefälscht und landende genau im Torwinkel - nur noch 2:3 aus Sicht der Grün-Weißen. Die Spielzeit war aber dann zu weit fortgeschritten, sodass SR Schmidt eine gutklassige und vor allem spannende Partie abpfiff, bei der es auch die Gäste verdient hätten, in die nächste Pokalrunde einzuziehen.
Schon am Freitag wird das Achtelfinale im Köstritzer Landespokal ausgelost. Das geschieht in der Halbzeitpause des Regionalligaspiels FSV Wacker 90 Nordhausen gegen Viktoria Berlin.

Die HSV-Redaktion