Herzlich Willkommen auf der Homepage des Hainaer SV!

Aufnahmeantrag

 

Achtelfinale im Thüringenpokal: Hainaer SV - ZFC Meuselwitz 0:7 (0:4)

Meuselwitzer erneut mit sieben auf einen Streich

Haina: Rekittke, Schmidt, Hoffmann, D. Mai (75. S. Mai), Engelmann (75. Knauer), Franke (85. Muhammadali), Mi. Hummel, Floßmann, Winter, A. Mai, Löser
Meuselwitz: Naumann, Lubsch, Kaiser, Weinert, Trübenbach (46. Mäder), Dadashov, Al-Azzawe, Albert (61. F. Müller), Crnomut, Le Beau (46. Böhler), Brinkmann
Kißling (Wasungen) - 400 - 0:1 Dadashov (3.), 0:2 Crnomut (27.), 0:3 und 0:4 Dadashov (32./35.), 0:5 Böhler (52.), 0:6 Mäder (63.), 0:7 Weinert (89.)

Ohne Probleme hat der ZFC Meuselwitz mit einem 7:0 beim Hainaer SV das Viertelfinale im Thüringer Vereinspokal erreicht. Denn nach dem 7:0 beim Landesklassenvertreter in Körner und dem 7:1 beim Thüringenligisten Schweina war es nun bereits der dritte Siebener-Pack der Mannschaft von Trainer Heiko Weber im Pokal.

Schnelle Führung der Gäste ++ Vorentscheidung noch vor dem Seitenwechsel

Der um drei Klassen höher spielende Regionalligist ZFC Meuselwitz hatte beim Landesklassenvertreter Hainaer SV keine Probleme. Mit dem schnellen 1:0 im Rücken (3.) war die Richtung schnell vorgegeben. Haina ließ sich aber nicht hängen und konnte in der Folgezeit mit mannschaftlicher Geschlossenheit und hohem läuferischem Aufwand weitere Gegentreffer verhindern. Erst ein Zwischenspurt mit drei Treffern für die Gäste innerhalb von neun Minuten unmittelbar vor der Halbzeit war eine gewisse Vorentscheidung.

Haina mit aufopferungsvollem Kampf und guter Gastgeberrolle ++ „Weißer Brasilianer“

Die Einheimischen konnten auch im zweiten Durchgang mit hohem Laufaufwand gut dagegen halten. Mit einem sich steigernden Keeper Philipp Rekittke wurde es am Ende nur ein 0:7. Und nach dem 0:6 (62.) hatten die Platzhirsche wieder eine starke Phase - trotz nachlassender Kräfte im II. Durchgang - und blieben fast wieder 30 Minuten ohne Gegentreffer. Der kleine HSV hatte an diesem Pokalnachmittag gleich drei Mannschaftskapitäne auf dem Platz. Hier wurde die Binde von Daniel Mai an Dominik Franke und schließlich an Martin Hoffmann weiter gegeben. Die beiden Erstgenanten hatten sich voll verausgabt und mussten entkräftet vom Platz. Sie wurden mit reichlich Applaus verabschiedet. Und einmal gab es Szenenapplaus. Andre Winter konnte sich unmittelbar vor der Gästekabine gleich gegen zwei Gegenspieler mit seiner eingesprungenen Ballmitnahme und Ballweiternahme eindrucksvoll in Szene setzen und den Ball behaupten. Und dann hatte er auch schnell seinen Spitznamen als „Weißer Brasilianer“ weg. Die Gastgeber waren motiviert und traten mannschaftlich geschlossen auf. Bestnoten auf Seiten des Siegers verdienten sich Rene Weinert und Dusan Crnomut.

Faire Begegnung am DFB-Fair-Play-Tag unter dem Motto „Fair Play? Hand drauf!“

Fazit: Erneut schießt Meuselwitz sieben Tore gegen einen unterklassigen Gegner und zieht souverän ins Viertelfinale ein. Haina präsentierte sich als guter Gastgeber. Mehr war aber für die Grabfelder heute nicht drin.
Die Gäste waren die überlegene Mannschaft. Haina war überwiegend defensiv gefordert. Vor allem in Sachen Ecken und Freistöße hat der ZFC ein klares Plus. Deshalb geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. Dem DFB-Fair-Play-Tag unter dem Motto „Fair Play? Hand drauf!“ haben sich am Wochenende auch die Landesverbände angeschlossen. Und auch in Haina wurde Fair Play in jeder Hinsicht praktiziert. Dies war vor dem Anpfiff, während des Spiels und auch nach der Begegnung. Zahlreiche Handschläge wurden hier zwischen den Akteuren, Verantwortlichen und dem SR-Kollektiv ausgetauscht.

Die HSV-Redaktion