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Spieltag 22: Hainaer SV II - SG Milz/Eicha II 3:1 (1:1)

Taktische Meisterleistung führt zum Heimerfolg

Als vor dem kleinen Grabfeld-Klassiker sich die Trainer beider Mannschaften begrüßten, herrschte eine angenehme & fruchtbare Stimmung. Sowohl Trainerfuchs Frank als auch Kult-Coach Höfer wollten wohl das Optimum aus dieser Begegnung herauskitzeln und ahnten das Sie dieses Ansinnen verbinden würde. Und so überraschte es nicht, dass sich die Ansprachen der beiden Koryphäen ähnelten. Wahrscheinlich haben beide zum Abgleich noch schnell einen gemeinsamen Blick in den Fußballduden geworfen und unter "D" wie Derby gesucht. Prestige, Einsatz und Willen waren die gewählten Synonyme und sie überzeugten natürlich. In seiner eigenen Fußballlehrer-Manier hatte Coach Höfer aber noch eine taktische Rafinesse auf Lager die überzeugen sollte. Der bereits letzte Woche netzende Ansorg wurde kurzerhand von seiner Stamm-Position, dem Abwehrmittelfeld, in den Sturm beordert. In der 12. Minute konnte sich Höfer selbst gratulieren, als sein phänomenaler Plan erneut aufging. Nach Ablage von H.-G. Meisch konnte Ansorg an der Strafraumgrenze abschließen, den Ball über die Linie bugsieren und die Zu-Null-Serie der SGler beenden. Dass auch Trainer-Legende Klaus Frank ein paar Ässer in den Ärmeln versteckte, zeigte sich mit dem Einsatz von "Egon" Eppler. Das 2,5 Meter-Ungeheuer "Zwegon" konnte nach einer Supp-Flanke aus dem Halbfeld per Kopfballtreffer ausgleichen. Nicht zu erwähnen, dass "Egon" Eppler hierzu in die Knie gehen musste. Bis zur Halbzeit hatten die Gäste Vorteile bei ihren Chancen. D. Eppler hatte binnen 3 Minuten zweimal die Latte getroffen.
So ging es mit dem für die Gastgeber schmeichelhaften 1:1 in die Pause.
Aus der Pause kamen beide Mannschaften zunächst leicht schläfrig. Dies ging auch gar nicht anders, denn beide Trainer fachsimpelten lieber zusammen als mit ihren Mannschaften. Verständlich.
Chancen waren vorerst Mangelware. H.-G. Meisch konnte einen von Leo Höfer getretenen Befreiungsschlag nutzen. Da die Abwehr den Ball unterschätzte, hatte er freie Bahn vor Keeper Graf und nutzte seine Chance zum 2:1 (53). Erneut D. Eppler hätte das Ergebnis egalisieren können, doch traf er im Eins gegen Eins nur das Gesicht von Keeper Rekittke – Autsch!
Immer wieder sorgte der lange Schlacks Eppler für Unruhe im Hainaer Strafraum. Mit der Einwechslung von H. Muhammadali konnte das Hainaer Offensivspiel wieder belebt werden. Unnachahmlich stellte er in der 84. Minute mit einem Tanz im gegnerischen Strafraum das 3:1 Endergebnis her. Coach Höfer hatte an diesem Tag in allen Belangen die richtigen Entscheidungen getroffen und wird die Nacht wohl im Bett schwebend verbracht haben. Ein "Das war doch nur Glück, hätte der Egon…" ließ er an diesem Abend nicht gelten.

Die HSV-Redaktion