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Spieltag 30: Hainaer SV - FV Inselsberg Brotterode 1:3 (0:1)

Schiedsrichter: Sebastian Lorenzen (ESV Erfurt), Zuschauer: 550
Tore: 0:1 Philipp Steuding (45.), 0:2 Patrik Hodonsky (69.), 1:2 Daniel Mai (73.), 1:3 Jan Pastowski (94.)

Brotterodes Offensive sichert Ligaverbleib in Haina

Im Abstiegsendspiel zieht der Hainaer SV vor 550 Zuschauern gegen den FVI Brotterode am Ende den Kürzeren.
Den Ausschlag an diesem Tag gab die Qualität in der Offensive. Hier hatte der Gast vom Inselsberg mit Vondracek, Batelka und Hodonsky ein Offensivtrio, dass immer wieder für Torgefahr sorgte.
Gleich nach Sekunden beschwor Batelka mit seinem Freistoß aus 25 Meter halblinker Position Gefahr herauf, doch Förtsch tauchte ins kurze Eck ab und hatte die Kugel im Nachfassen. Die Anfangsphase war insgesamt von vielen Zweikämpfen und Spielunterbrechungen geprägt. Bei beiden Teams war die Bedeutung dieses Abstiegsendspiels deutlich spürbar. Nach einer guten Viertelstunde traf dann Andy Mai für die Grabfelder zur vermeintlichen Führung. Allerdings war Daniel Mai, der seinen Bruder per Querpass bediente beim Anspiel von Patrick Jäger knapp im Abseits (18.). Auf der anderen Seite stand erneut André Förtsch im Mittelpunkt, als Hodonsky frei vor ihm auftauchte, der Heimkeeper aber stark reagierte (22.). Hodonsky war es auch zehn Minuten später, der erneut an Förtsch scheiterte (32.). Im direkten Gegenzug war es dann Jäger, der aus halbrechter Position verzog (33.). Nach einem abgewehrten Eckball war es Daniel Mai, der den Kopf an den Schuss von Gundelwein bekam und Gästekeeper Schenk zur Großtat zwang (36.). Dennoch hatten die Gäste die qualitativ besseren Chancen und belohnten sich zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Batelka zog von links kommend an drei HSV-Spieler vorbei ins Zentrum und legte für Steuding ab, der aus 20 Metern trocken ins linke Eck traf (45.).
Haina wirkte mit Wiederbeginn etwas geschockt und brachte kaum zwingende Aktionen in Richtung Gästetor. Der Wille war da, doch Brotterode stand in dieser Phase sehr sicher. Das Spiel plätscherte in dieser Phase vor sich hin. Aufregung gab es im Heimlager, als die Hausherren ein Handspiel eines Gästeverteidigers im eigenen Strafraum sahen. Im direkten Gegenzug, fiel aber dann das Tor für den FVI. Als Hodonsky nach einem Tiefenpass vor Förtsch cool blieb, schien die Partie gelaufen – 0:2 (69.). Doch Daniel Mai holte die Hoffnung ins HSV-Lager zurück. Jäger steckte von der Strafraumgrenze auf den frischgebackenen Vater durch, der aus 14 Metern ins linke Eck zum Anschluss traf (73.). Die Hausherren versuchten es jetzt, fanden aber weiter nur schwer die Lücken in der Gästeabwehr. Gefahr gab es wenn meist nach ruhenden Bällen. Auf der Gegenseite verpasste Brotterode die Entscheidung. Batelka setzte einen Freistoß aus 30 Metern an den Querbalken (87.) und fand kurz darauf in Förtsch seinen Meister (88.). Eben jener Förtsch zeigte bis in die Nachspielzeit eine starke Partie, bekam dann aber einen Ball an der Strafraumgrenze nicht zu fassen, sodass Pastowski der Nutznießer war und zum 3:1-Endstand einschob (90.+4). Ernüchterung beim HSV – Freude im Gästelager.
Ronny Pfeifer (Trainer Haina): "Es war ein Kampfspiel, so wie wir es uns vorgestellt haben. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Für mich war das Tor von Andy Mai kein Abseits. Wenn wir da in Führung gehen, gewinnen wir das Spiel. Das war so ein wenig der Knackpunkt im Spiel. In der Folge war Brotterode bissiger und kämpferisch einen Tick besser als wir. Zudem spielte ihnen das Führungstor mit dem Pausenpfiff in die Karten. Mit dem 1:2 sind wir zurückgekommen. Wir haben alles gegeben und dann noch den Konter zum 1:3 bekommen."
Patrick Jäger (Kapitän Haina): "Wir waren einfach nicht gut genug. Wir waren vom Willen nicht so da, wie Brotterode es war. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Quelle FuPa.net