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Spieltag 11: TSV Germania Sonneberg-West - Hainaer SV 4:0 (3:0)

Rock'n Roll am Karpfenteich - Starker Heimauftritt gegen Haina

Ein Bericht von Uwe Stark (TSV 1884 Germania Sonneberg-West)

Tore: 1:0 (9.), 2:0 (16.), 3:0 (42.) Johannes Roth, 4:0 (67.) Nico Schmidt
Sonneberg-West: T. Bauer, Holland, Wohlleben, Rauch, Döbrich (58. Truthän), Rädlein, Leuthäuser, Lippmann (83. Conrad), Schmidt, Rezai, Roth (69. Töpfer) - Nasiri
Haina: Rekittke, Hoffmann, Gundelwein, Engelmann, Diez, Jäger (72. Höfer), Mi. Hummel, Winter, Höfer, A. Mai, Korn - Muhammadali, Förtsch, Ansorg
Schiedsrichter: Paul Hecklau (Hildburghausen) / Marcus Müller/ Rolf Ambroz
Zuschauer: 70

Bettelhecken. "Wir haben momentan einfach einen Lauf, und trotz vieler personeller Umstellungen gewinnen wir unsere Spiele. Das spricht für den gesamten Kader inklusive der aushelfenden A-Junioren." Germanias Coach Mike Eber brachte es nach dem 4:0-Sieg der Westler gegen den bis dahin unbesiegten Landesklassenabsteiger Haina so auf den Punkt und dabei schwang schon ein wenig Stolz mit. Zu Recht, denn was seine Jungs über weite Strecken des Spiels gegen einen guten Gegner boten, begeisterte die einheimischen Zuschauer.
Die erste Chance hatte der TSV durch Rezai, dessen Schuss jedoch knapp vorbei ging. Auf der Gegenseite konnten die Gäste einen Angriff aus klarer Abseitsposition nicht veredeln, zu überrascht war der HSV-Angreifer von Döbrichs Luftloch. Die ersten Duftmarken waren auf beiden Seiten gesetzt, und auch die Spielanteile waren ausgeglichen. Leuthäusers Kopfballverlängerung schien eine sichere Beute von Hainas Hoffmann und Torwart Rekittke, doch beide unterschätzten die Geschwindigkeit des wieder genesenen Johannes Roth, der dazwischen spritzte und zur umjubelten 1:0-Führung einlochte (9.). Die Grabfelder benötigten zur nächsten Chance die Unterstützung der sonst richtig starken Bettelhecker Innenverteidiger. Wohllebens scharfer Rückpass brachte Bauer in die Bredouille, doch der Pressschlag ging glücklicherweise ins Toraus. Gefährlicher agierten indes die Hausherren, die über die Mittelfeldachse Rädlein, Schmidt, Lippmann und Leuthäuser immer wieder die beweglichen Rezai und Roth suchten, doch der heute glücklose Afghane verzog nach Roths starker Vorarbeit erneut knapp. Dafür sollte der nächste Angriff sitzen: Seitenwechsel Rezai auf Leuthäuser, dessen tolle Eingabe Roth per Direktabnahme mit dem schwachen Fuß unhaltbar unter die Latte hämmerte (16.). Die Hummel-Schützlinge versuchten nun zu antworten, hatten aber wie auch schon in der Vorwoche Schleusingen nicht die nötige Durchschlagskraft. So verfehlte Engelmanns Freistoß kurz vor dem Strafraum ebenso das TSV-Tor (24.), wie auch Mais Schuss nach Diez-Flanke. Den Schuss von Diez parierte Bauer problemlos. Psychologisch günstig das dritte Germanentor kurz vor der Pause, mit dem Roth seinen Hattrick vollendete. Allerdings schien der Rechtsschuss nicht unhaltbar, da sah der 20-Jährige Gästekeeper nicht gut aus.
Haina war im zweiten Durchgang feldüberlegen, die erste Chance hatten jedoch zunächst die Hausherren. Leuthäusers maßgenaue Flanke konnte Roth dieses Mal jedoch nicht nutzen. Warum der HSV an diesem Tag kein Tor schießen würde, wurde bei der wohl besten Möglichkeit der Gäste deutlich: der lange Freistoß kommt bestens auf die aufgerückten Hummel und Winter, die sich aber gegenseitig anschießen – Glück für die bis dahin gut stehenden Germanen. Die Hausherren beschränkten sich nun auf die Ergebnissicherung und gelegentliche Konter, die noch zweimal richtig gefährlich wurden. Zunächst lenkte Rekittke einen Schmidt-Freistoß sensationell an die Latte und von dort sprang die Kugel nicht über die Torlinie (61.). Doch nur wenige Minuten später machten die Westler mit dem besten TSV-Angriff den Deckel endgültig drauf: Roth chippte das Kunstleder auf den startenden Leuthäuser, der von der Grundlinie auf den mitgelaufenen Schmidt zurücklegte und dieser den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß unter dem HSV-Torwart ins Netz beförderte. Den letzten Aufreger hatten die bis zum Ende um den Ehrentreffer kämpfenden- und etwas unter Wert geschlagenen Gäste, doch Winter scheiterte am guten Bauer im TSV-Tor.

Quelle: Uwe Stark (TSV 1884 Germania Sonneberg-West)