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Vorbericht Hainaer SV – FSV 04 Viernau

Am kommenden Samstag kommt es zum Neulingstreffen auf dem Sportgelände Am Heiligkreuz in Haina. Der Aufsteiger der Kreisoberliga Südthüringen empfängt den Staffelsieger des KFA Rhön-Rennsteig. Um 15.00 Uhr ist Anstoß durch Schiedsrichter Horst Bachmann.
Beide Teams können auf eine beeindruckende Aufstiegssaison zurückblicken. Während der HSV in der abgelaufenen Spielzeit kein Punktspiel verlor, musste sich das Team um FSV-Coach Daniel Brandt lediglich im Duell mit dem FV Inselsberg Brotterode am 21. Spieltag mit 2:4 geschlagen geben. Am Ende standen einer Niederlage 19 Siege und 6 Remis gegenüber. Mit Enrico Hoffmann hatten die Viernauer zudem den zweitbesten Goalgetter in ihren Reihen.
Es ist das erste Pflichtspiel beider Teams gegeneinander. Einen freundschaftlichen Vergleich gab es in der vergangenen Winterpause. Auf der Rückfahrt aus dem Trainingslager in Bad Blankenburg gastierte der HSV in Viernau und gewann das Freundschaftsspiel mit 3:0. Die Tore erzielten Patrick Jäger, Martin Hoffmann und Mathias Engelmann. Letztgenannter – auch Mannschaftskapitän des Hainaer SV – wird aber am Wochenende urlaubsbedingt nicht dabei sein. Das Punktspiel zwischen dem Tabellensechsten aus dem Grabfeld und dem Tabellendritten wird aber für den Gastgeber um einiges schwieriger im Vergleich zum Vorbereitungsspiel. Unter den drei „Neuen“, dem HSV und dem FSV 06 Ohratal (Aufsteiger aus dem KFA Westthüringen), hatten die Viernauer den besten Saisonstart. Die erste Saisonniederlage setzte es vergangenen Sonntag beim 0:3 auf heimischen Platz gegen den FSV 06 Hildburghausen, der nach verkorkstem Ligastart schnell wieder Rhythmus gefunden hat. Auf das Unentschieden in Meiningen (2:2) folgten Siege gegen Bad Salzungen (2:1), Neuhaus-Schierschnitz (3:1) und Sonneberg (2:1). Der HSV muss sich auf eine körperbetonte Spielweise der Gäste einstellen. Bereits 16 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte der bislang 19 eingesetzten Viernauer Spieler in fünf Saisonspielen belegen das. Die knappe 0:1-Niederlage des Hainaer SV am vergangenen Wochenende ist verkraftbar, wenn nicht der fade Beigeschmack wäre, hätte das Team um Coach Hummel die Leistungen der Vorwoche abgerufen und sich zudem schnell an die widrigen Spielbedingungen angepasst. Diese Flexibilität in der Anpassung an neue Platzverhältnisse fehlt den Grabfeldern noch.
FSV-Mannschaftskapitän Nico Hannes wird mit seinen Teamkollegen vor allem Angreifer Torsten Liebaug suchen. Mit drei Toren und zwei Torvorlagen ist er aktuell der offensivstärkste Spieler seines Teams. Seine Gegenüber sind Daniel Mai (3 Tore), Patrick Jäger und Dominik Franke (jeweils 2 Tore). Einen Treffer steuerte noch Sebastian Scheller bei. Die Ausgangslage ist klar: Beide Teams wollen nach den Niederlagen der Vorwoche schnell wieder auf die Erfolgsspur zurück. Brechstangentaktik wird aber nicht viel nutzen. Der HSV hat den Vorteil des Heimrechts und wird konzentriert und taktisch diszipliniert die Aufgabe angehen. Gelingt dies, könnte der HSV die zweistellige Punktezahl am sechsten Spieltag knacken.

Vorbericht SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz – Hainaer SV

Der Hainaer SV reist nach dem spielfreien Pokalwochenende am kommenden Sonntag zum SV Isolator Neuhaus-Schierschnitz. Anstoß ist um 15.00 Uhr auf dem Sportgelände „Biene“.
Nachdem das Team um Coach Lars Sauer ihren bisher einzigen Sieg am ersten Spieltag mit dem 3:2-Auswärtserfolg in Bad Salzungen einfuhr, gab es in der Folge Niederlagen gegen Sonneberg, Viernau und Hildburghausen. Damit steht das Isolator-Team auf dem 13. Tabellenplatz. Zehn Positionen darüber rangiert aktuell der Liganeuling. Die Mannschaft auf dem Grabfeld hat für einige Überraschungen in der noch jungen Saison gesorgt. Drei Siege aus vier Spielen sind bezeichnend dafür, dass der HSV nicht noch so einen schlechten Saisonstart wie vor zwei Jahren in der ersten Landesklassesaison hinlegen wollte. Dies gelang bislang beeindruckend. Auch gegen Neuhaus-Schierschnitz sollen Punkte her. Das Team um Coach Jan Hummel möchte den kleinen Lauf mitnehmen, weiß aber auch um die Tragweite eines zu hohen Optimismus.
In der Saison 2012/13 standen beide Teams am 13. Spieltag das erste Mal gegenüber. Mit 3:0 durch Tore von Sebastian Scheller, Mathias Engelmann und Andy Mai schaffte der Hainaer SV damals den zweiten Saisonsieg. Mehr Gewichtung hatte damals das Rückspiel auf der Biene. Der HSV hatte drei Spieltage vor Saisonende eine gute Ausgangslage mit drei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen, auf den sich die damalige Spielgemeinschaft Neuhaus-Schierschnitz/Mupperg befand. Die Grabfelder hätten damals frühzeitig durch einen Elfmeter in Führung gehen können, scheiterten aber am Aluminium. Quasi im Gegenzug ereignete sich die spielentscheidende Szene. Innenverteidiger Hoffmann wollte gegen den bereits geschlagenen HSV-Schlussmann Förtsch klären, nutzte aber hierzu die Hand. Der Innenverteidiger musste vorzeitig den Platz verlassen und das dann daraus resultierende 1:0 vom Punkt durch Motschmann war zeitgleich auch der Endstand. Die Sonneberger hatten am Ende der Saison dann im Vergleich zum HSV mehr Luft und hielten die Klasse.
So steht am kommenden Sonntag nun der dritte Vergleich auf dem Plan. Personell haben sowohl Lars Sauer als auch sein Gegenüber Jan Hummel die Frage zu klären, wer zwischen den Pfosten stehen wird. Auf Seiten des Gastgebers musste Stammkeeper Reinhard Meusel am dritten Spieltag zur Halbzeit ausgewechselt werden. Bei der 2:4-Niederlage gegen Hildburghausen stand seine Vertretung Tristan Knoch dann zwischen den Pfosten. Der HSV wird auch einen neuen Torwart im Vergleich zu den Vorspielen aufbieten. Nachdem sich Andre Förtsch nach dem ersten Spieltag im Training eine Daumenfraktur zuzog, hütete Andre Winter das Gehäuse. Der Allrounder wird aber aufgrund seiner eigenen Hochzeit am Wochenende dem Team nicht zur Verfügung stehen. Förtsch trainierte zwar unter der Woche, aber seine Rückkehr ist nicht gesichert. Ersatzkeeper Sascha Schneider kann aufgrund privater Verpflichtungen nicht die Reise mit nach Neuhaus-Schierschnitz antreten und wird bei der zweiten Mannschaft auflaufen. So könnte es kommen, dass Co-Trainer Manfred Hummel mit 56 Jahren zu seinem ersten Landesklasseeinsatz kommt. Letztlich entscheidet sich aber alles am Spieltag, höchstwahrscheinlich sogar erst nach der Aufwärmphase. Vor der Position des Torwartes hat Coach Hummel eine große Auswahl. Bis auf Mannschaftskapitän Mathias Engelmann stehen aus dem aktuellen Kader alle zur Verfügung. Auch Routinier Happ ist wieder im Kader. Engelmann, der bislang gemeinsam mit Andreas Schmidt, die Innenverteidigung bildete, könnte durch Martin Hoffmann in der Startelf ersetzt werden.

Vorbericht Hainaer SV – SV Wacker Bad Salzungen

Am Samstag steht das zweite Heimspiel der Saison für den Hainaer SV auf dem Plan. Die Grabfelder empfangen um 15.00 Uhr auf dem Sportgelände Am Heiligkreuz den SV Wacker Bad Salzungen. Schiedsrichter der Partie ist Sportfreund Max Storch aus Trusetal.
Beide Teams gewannen in der Vorwoche ihre Punktspiele. Der 1:0-Auswärtssieg des HSV in Meiningen brachte der Hummel-Truppe den zweiten Saisonsieg. Die nunmehr sechs Punkte aus den ersten drei Spielen stimmen die Verantwortlichen des Hainaer SV zufrieden. Der heutige Gast, der SV Wacker Bad Salzungen schaffte mit dem 4:3-Heimerfolg gegen den FSV 06 Hildburghausen vergangenen Samstag den ersten Dreier der Saison. Es war ein spektakuläres Spiel der Mannschaft um Trainer Daniel Hlawatscheck, denn die Hildburghäuser führten nach 45 Minuten mit 3:0. Aber im zweiten Durchgang drehten die Kurstädter so richtig auf und schafften nicht nur den Ausgleich in der 90. Minute. In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Linksverteidiger Sascha Damaske gar noch der Siegtreffer. Beide Tore in den Schlussminuten schafften die Wacker-Jungs sogar in Unterzahl, da Mannschaftskapitän und Innenverteidiger Christoph Groß kurz vor Spielende die Ampelkarte sah. Er wird seinem Team beim Spiel im Grabfeld fehlen. Schauen wir etwa weiter zurück: An den ersten beiden Spieltagen der neuen Saison verlor das Team von Hlawatscheck nur sehr knapp gegen Neuhaus-Schierschnitz (2:3) und Viernau (1:2). Spielstark und mental nach dem grandiosen Comeback in der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Hildburghausen wird Bad Salzungen hochmotiviert gegen Haina auflaufen. Darauf muss sich der HSV einstellen, wenn man sich im Mittelfeld der Tabelle festsetzen will. Personell wird HSV-Coach Jan Hummel wieder auf Stürmer Patrick Jäger zurückgreifen können, der sich gut erholt vom Urlaub zurückmeldete. Hingegen werden Hans-Georg Meisch (private Gründe) und Florian Büchel (berufliche Gründe) fehlen. Andre Winter wird auch gegen die Kurstädter das HSV-Tor bewachen, weil Keeper Förtsch weiterhin verletzt ist. Direkt vor Winter sind die Alternativen in der Defensivkette gestiegen. Martin Hoffmann, der in der Vorwoche nach langer Verletzungspause wieder im Kader der ersten Mannschaft stand, wird ebenso wie Routinier Michele Happ und den bisherigen Vertretern des zentralen Defensivverbundes Andreas Schmidt und Mathias Engelmann zur Verfügung stehen. Einige Spieler sind zwar erkältet oder noch angeschlagen, die Trainer hoffen aber auf ihren Einsatz am Samstag.
Bad Salzungen schaffte in der Saison 2012/13 den Aufstieg in die Landesklasse. In der abgelaufenen Saison erreichte man in der Endabrechnung einen 11. Tabellenplatz. Aus den 30 Ligaspielen holte das Team aus dem Kreis Schmalkalden-Meiningen 36 Punkte mit 11 Siegen und drei Remis. Wir schauen einem spannenden, aber hoffentlich auch fairen Vergleich entgegen.

Vorbericht Hainaer SV – SG SV Siebleben 06

Am Samstag um 15.00 Uhr steht das erste Heimspiel der Saison auf dem Plan. Der HSV empfängt die Mannschaft um Trainer Jürgen Heun – die Sportfreunde aus Siebleben. Beide Teams konnten einen guten Start in die Saison verbuchen. Die Grabfelder siegten überraschend aber nicht unverdient beim Suhler SV mit 1:0. Torschützes des „goldenen Treffers“ war Youngster Dominik Franke. Die Spielvereinigung Siebleben konnte hingegen in der Vorwoche auf eigenem Platz ein 7:1 gegen den FSV 06 Hildburghausen feiern. Die Rand-Gothaer haben sich dadurch erstmal den Platz an der Sonne in der Tabelle gesichert. Diesen Platz möchte die Heun-Truppe auch weiterhin behalten.
Aufgrund der Neustrukturierung der Landesklassen kam Siebleben zu Beginn dieser Saison in die ehemalige Südstaffel. Ein 4. Platz in der Landesklasse Staffel Nord aus der Vorsaison weist auf eine spielstarke Mannschaft mit guten Offensivakteuren hin. Mit Sören Lehmann, der in der Vorwoche bereits dreimal traf und Stephan Wapenhensch (zwei Treffer) konnten sich bereits zwei Spieler mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Dieser Erfolg soll aber „richtig eingeordnet“ werden, so die Verantwortlichen der Sieblebener. Denn neben den elf Spielern der Startformation kann auf eine volle und qualitativ hochwerte Auswechselbank zurückgegriffen werden, die auch im Grabfeld den Erfolg suchen wird.
Der Hainaer SV geht optimistisch in das zweite Spiel. Nachdem in der ersten Landesklassesaison der HSV am ersten Spieltag von Steinach sieben Treffer eingeschenkt bekam, hatte man diesmal einen besseren Start. Dennoch ist die Personalsituation nicht perfekt. Einige angeschlagene Spieler absolvierten bereits die vergangenen Spiele in vollem Umfang. Mit Stammtorhüter Andre Förtsch hat sich nun ein wichtiger Rückhalt der Mannschaft unter der Woche auch noch verletzt. Die Frage nach einem eventuellen Ersatzmann möchte HSV-Coach Hummel noch nicht beantworten. Als Optionen kämen Andre Winter, der eigentlich Feldspieler ist, aber in der Vorsaison Förtsch eine Zeit lang bestens vertrat oder Sascha Schneider, Keeper beim HSV „Zwo“ in Frage. Auch der Trainer selbst hat Erfahrungen zwischen den Pfosten. Zurück ins Team kann nach abgesessener Sperre wieder Routinier Michele Happ. Er ist auf jeden Fall eine Option für die Innenverteidigung, die aktuell mit Mathias Engelmann und Andreas Schmidt durch Mittelfeldspieler gebildet wird. Hier bekommt Jan Hummel nun mehr Spielraum.
Der HSV wird vor heimischer Kulisse die offensivstarken Gäste schnell einschätzen müssen. Es wird ein schwieriges Unterfangen, denn die Nordstaffel, in der Siebleben viele Jahre spielte, gilt mit seinen spielstarken Mannschaften qualitativ als stärkere Liga im Vergleich zur ehemaligen Südstaffel.

Vorbericht 1. Suhler SV – Hainaer SV

Nach 412 Tagen kehrt der Hainaer Sportverein wieder in den Punktspielbetrieb der Landesklasse zurück. Am 15.06.2013 stiegen die Grabfelder am letzten Spieltag in ihrer ersten Landesklassesaison quasi in letzter Minute noch ab. Ein Unentschieden hätte damals gereicht, selbst eine Niederlage wäre ausreichend gewesen, hätten nicht die Mitkonkurrenten aus Neuhaus-Schierschnitz und Bad Blankenburg damals ihre Hausaufgaben gemacht und gewannen jeweils ihr letztes Spiel.

Der Hainaer SV wollte so schnell wie möglich zurück und hat diese beeindruckend umgesetzt. Jetzt heißt es, kühlen Kopf bewahren, konzentriert und diszipliniert die Aufgaben angeben. Die Erste von insgesamt 30 ist das Auswärtsspiel beim Traditionsverein des Suhler SV. Am kommenden Samstag ist Anstoß um 15.00 Uhr durch Referee Oliver Steinacker im Auenstadion.

Die bisherigen Aufeinandertreffen zeigen einen klaren Vorteil für den Gastgeber, der auch – nicht anders zu erwarten – die Favoritenrolle innehat. Damit muss der HSV schnell klar kommen. Als Dominator der Vorsaison wird man nun stets Außenseiter sein. Aber die Erfahrung der ersten Landesklassesaison kann den Spielern um Mannschaftskapitän Mathias Engelmann nicht genommen werden. Größte Herausforderung ist es nun, diese Erfahrungen richtig abzurufen und einzusetzen. Das Pokalspiel gegen Suhl in der Saison 2012/13 verlor der HSV mit 4:0, ein halbes Jahr vorher stand ein Testspiel an. Auch hier verloren die HSVler. Den 3:0-Endstand besorgte damals Thomas Löser, der kurz darauf zum HSV wechselte und sich bisher hervorragend ins Team integrieren konnte. Das Punktspiel der Hinrunde hatte der HSV dann auf eigenem Platz. Nach einer sehr guten Leistung und starkem Einsatz der Hummel-Schützlinge stand am Ende ein 2:2-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Drei Tore davon schoss der HSV. Mathias Engelmann traf zur Führung, ehe sein Mannschaftskollege Christian Fritsch Anfang des zweiten Durchgangs für Suhl per Flugkopfball ausglich. Die 2:1-Führung für Suhl durch Greiner konnte Daniel Mai quasi mit dem Schlusspfiff noch egalisieren. Es war ein Herzschlagfinale, das zeigt, dass der HSV sich nie aufgeben braucht. Im Rückspiel der gleichen Saison stand aber dann der HSV etwas neben sich. Nichts funktionierte – nichts gelang. 0:4, mehr Infos bedarf es nicht.

Die Euphorie und Vorfreunde auf die neue Saison ist da. Die Spieler zählen bereits die Stunden. Der HSV will in dieser Saison den Klassenerhalt schaffen. So liegt es vor allem am 24-Mann-Kader, der sich dieser großen Aufgaben stellen muss, einerseits mit dem nötigen Einsatz, aber andererseits auch mit dem notwendigen Kalkül die Spiele zu bestreiten. Eine sehr große Aufgabe für Trainer- und Betreuerstab, der aber mit dem nötigen Einsatz aller umsetzbar ist. Die Unterstützung der Fans ist dabei gegeben. Gesellt sich noch etwas Fortune dazu, kann Zuversicht groß geschrieben werden. In diesem Sinne: Buena suerte, HSV!